Martina Sell (Trainer A) zu Myler Gebissen

Gebisse der Firma „Myler“
„Regelmäßig bilde ich in meinem Betrieb Jungpferde zu soliden Reitpferden aus.
Nicht alle sollen im Turniersport eingesetzt werden, die meisten sind Freizeitpartner für nette Menschen, die zufriedene, gesunde Pferde haben möchten.
Ein wichtiges Hilfsmittel sind für mich dabei die unterschiedlichen Gebisse der Fa. Myler.
Angeritten werden die Pferde bei mir traditionell im Wassergebiss. (Mein Favorit: Olivenkopf (30) MS 03). Zum Gewöhnen lassen wir die Jungpferde einige Tage lang ihr Kraftfutter mit Gebiss im Maul (robuste Trense ohne Zügel) aufnehmen. So bleiben die Kiefergelenke locker und unverkrampft.Wir wissen ja: Die Losgelassenheit des Pferdes beginnt mit einem entspannten Kiefergelenk. Dabei können wir schon unterschiedliche Vorlieben der Pferde feststellen und entscheiden uns für einen Favoriten zum Anreiten.
Später in der Grundausbildung gibt es Phasen, in denen ich wegen des Zahnwechsels auf gebisslose Varianten zurückgreife. Am liebsten verwende ich dabei das Bosal, das auch hervorragend für Turnier-Starts der jungen Pferde geeignet ist.
Einige Zeit danach beginne ich, dieWesternpferde zunächst mit kurzen Hebeln an die
Kandarenwirkung zu gewöhnen. Mein Favorit dabei: HBT Shank (20) MS 03. Sobald das Pferd
gelernt hat, dem Reiter überwiegend über Körperspannung, Gewichts- und Schenkelhilfen zu folgen, beginnt die Umstellung auf Westernkandaren, die einhändig geführt werden. Mein Favorit: Parelli Myler Shank-Bit (57) MS 33.
Aber es ist sehr sinnvoll, auch immer wieder im Training auf die milderen Varianten zurückzugreifen und sich nicht an einem einzigen Gebiss festzumachen. Denn Gymnastizieren geht nun mal am besten beidhändig im Wassergebiss.“

Ihre Martina Sell

masell@aol.com

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